Blindzeichnen

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Ich entdecke gerade neu das sogenannte »blind« Zeichnen.

Es ist blind genannt, weil ich nur auf meine Vorlage fixiert bin und nicht auf mein Zeichenblatt schaue. Ich umgehe damit ein kritisieren (in der linken Gehirnhälfte beheimatet), sondern unterstütze das Hinübergleiten in meine rechte Gehirnhäfte.

Üblicherweise setzt man den Stift dabei nicht ab und verfolgt nur langsam die Kontur. Aber mir geht es in erster Linie (wortwörtlich) um das erfassen der Form und Linie. Zudem hat es den erwünschten Nebeneffekt, dass es enorm meine Konzentration und Motorik fördert, die noch immer in Mitleidenschaft gezogen sind. Desweiteren verbessert es meinen Bleisteiftduktus von diesem Kleinsch… zu einer großzügeren Ausdrucksweise.

Sizze 1. Ich befinde mich noch in meiner linken Gehinhäfte.
Diesen Schreibfehler lass ich mal so stehen.

Skizze 2. Jetzt bin ich in der rechten Gehirnhälfte angekommen.

Als super genial empfinde ich die Bücher von Rien Poortvliet (Auf dem Lande). Die Gefahr besteht natürlich, dass ich zu sehr den Duktus übernehme. Aber mir kommt seine Art und Weise des Skizzierens meiner sehr entgegen. Zumal ich kopftechnisch noch einfach nicht soweit bin und ich wegen der Covid-19 Zeit schon gar nicht  »entspannt« in einem Kaffee sitzen mag.

  1. Kalle zangerl
    | Antworten

    Danke Astrid für deinen Beitrag.
    Hat mich sofort gefesselt und habe versucht.
    Garnicht so einfach
    Hochachtung für deinen Weg
    Lbgr Kalle

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