Plein Air: Norderoogsand

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  Foto: Marc Volquardsen, 2017

Bei strahlend blauen Himmel (pupsblau) ging die Reise mit den Gebrüdern Hellmann wieder Richtung Norderoogsand. Dieses Mal wollte ich Plein Air dort malen. Meine Vorfreude darauf war so groß, dass, kaum auf dem Sand, alle Pferde mit mir durchgingen. Ich hatte ca. 90 Minuten Zeit, also Staffelei aufgebaut und nichts wie ran ans Bild und zumindest einen Eindruck festhalten. Ich stand direkt im Prielablauf, das warme Wasser umspülte meine Füße und ich vergaß fast alles. Das nennt man im Moment leben, egal, welches Ergebnis dabei herauskommt.

Foto: Marc Volquardsen; 2017

Das Ergebnis war schmerzhafter als geplant. Vor lauter Eurphorie habe ich vergessen mir meine Fußoberseiten einzucremen. Und das mir. Die Eincremetante vom Dienst! Ein dicker fetter Sonnenbrand hat sich auf meinem linken Fuß breitgemacht und leuchtet in einem wunderschönen Rot.

Nun denn, die Untermalung ist fertig und ich werde das Bild im Atelier weiter überarbeiten.

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Hygieia Brunnen im Innenhof des Hamburger Rathauses

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Es gibt Orte die nehmen einen sofort gefangen und versprühen ihren Zauber, wie der Innenhof des Hamburger Rathauses mit dem Hygieia Brunnen. Inspiriert durch meine Rügenreise habe ich meine Pastelle gleich eingepackt gelassen und Studien vor Ort vom Brunnen und seinen Figuren gemacht.

Foto: Astrid Volquardsen, 2017

Wenn die Bildidee für das Format zu groß ist. Aber in dem Augenblick ging es mir um die Farben, gearde auch in welchem Verhältnis der untere Kopf der Figur vor dem dunklen Hintergrund leuchtet. Die Fenster des Gebäudes habe ich weggelassen, weil das Licht so schnell wanderte und ich mich auf die Figur konzentrieren wollte.

 

Foto: Astrid Volquardsen, 2017

Foto: Marc Volquardsen, 2017

Die beiden oberen Pastelle sind auf Uart mit einer Untermalung gemalt. An einem der folgenden Tage habe ich Sennelier ausprobiert und bin momentan mehr für Uart zu haben. Dort bekomme ich irgendwie mehr Ausdruck rein. Ins Sennelier Bild sind zwei Tage Arbeit vor Ort reingegangen und ich bin nicht wirklich zufrieden damit. (Das Bild zeige ich nicht). Aber es ist wichtig seine Grenzen immer wieder auzutesten. Jeder Pinsel- oder Kreidestrich bringt einen weiter und hat mein Auge enorm geschult, was die Lichtverhältnisse und Farben angeht.

Foto: Marc Volquardsen, 2017

 

Foto: Marc Volquardsen, 2017

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Plein Air Pastell Tips Folge 3: Staffelei und Set up

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Foto: Svenja Starke, 2017

Es gibt eine Riesenauswahl an Staffeleien und Zubehör und letztendlich muss jeder für sich die Antwort finden. Es ist auch immer eine Frage des Geldbeutels.

Als Staffelei für windige Gefilde habe ich mich für die kleine Kofferstaffelei Mabef 23 entschieden. Ich kann sie auch bei starken Wind (einfach ein Tüte mit Sand füllen und hinten auflegen) und gleichermaßen für Öl und Pastell benutzen.

Zudem lässt sich der Sonnenschirm von Best Brella gut befestigen.

Foto: Anne Fuchs, 2017

Bei der Pastellmalerei ziehe ich die Schublade aus und lege meinen Pastellkasten darauf. Obacht: Durch unvorsichtige Bewegungen kann er herunterfallen. Ggbf. mit einen Expander zusätzlich sichern.

Foto: Astrid Volquardsen 2017

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Skizze: Hygieia Brunnen im Innenhof des Hamburger Rathauses

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Skizze: Hygieia Brunnen, Ink und Guache, DinA 4 Canson Skizzenbuch

Total überrascht war ich von der Tatsache, dass der Innenhof des Hamburger Rathauses seit 2001 zugänglich ist. Sofort gefangengenommen hat mich der Brunnen mit seinen Figuren. Bei mir läuft gerade Bilderkino und tausend Ideen in meinem Kopf.

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Plein Air Pastell Tips Folge 2: Transport von Pastellbildern

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Wichtig ist beim Transport, dass man gegebenenfalls die Pastellbilder schnell vor Regen schützen kann. Ich lege mich vorher auf mehrere Formate fest, die ich zugeschnitten mitnehme. Vor Ort will ich nicht mit dem Papierzuschnitt rumtüdeln.

Foto: Astrid Volquardsen 2017

Ich lege mehreren Lagen Transparent- oder Pergamentpapier übereinander und verklebe diese an zwei Seiten.

Foto: Astrid Volquardsen 2017

Foto: Astrid Volquardsen 2017

Nach dem Malen entferne ich das Bild vom Gessobord und ohne Klebestreifen führe ich das Bild in eines der Fächer.

Foto: Astrid Volquardsen 2017

Anschließend lege ich die Mappe in eine wasserdichte Transporttasche.

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Plein Air Pastell Rügen

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Unsere schwimmenden Unterkünfte, Foto Astrid Volquardsen

Es gibt Malreisen, die sind etwas ganz besonderes und brennen sich tief in die Seele ein. Die letzte Woche auf Rügen gehörte definitiv dazu. Eine wunderbare Truppe, tolles Wetter, ein besonderer Ort, wißbegierige und fleißige  Kursteilnehmer, unbeschwertes Lachen, gutes Essen… habe ich etwas ausgelassen? Ach ja, Muskelkater inklusive vom Material schleppen. Man sollte nicht unbedingt der Kursleiterin vertrauen, wenn es um Entfernungsangaben geht. Aber die tollsten Bilder sind unten an der Kreideküste entstanden. Für manche Motive lohnt es sich zu leiden.

Nachmittagsstudie, Pastell, 20×20cm, Astrid Volquardsen

Neben vielen Begegnungen mit Wanderen oder Radfahrern, wird mir ganz besonders der Hausbesitzer in Groß Stresow in Erinnerung bleiben.

Der grüne Fensterladen, Pastell, 13×13cm, 2017, Astrid Volquardsen

Er erzählte uns, dass sie die Fensterläden nachgerüstet hätten. Und dieses Lichtspiel darauf macht den Charme des Hauses aus .

Und genau zum richtigen Zeitpunkt, als wir alle durchhingen, kam er mit einem Tablett Kaffee und Kleinigkeiten. So etwas ist mir auch noch nicht passiert.

 

Liebe Teilnehmer, es war mir eine besondere Freude diese Woche mit euch verbringen zu dürfen. Das gehörte zur Kategorie das Leben genießen und im Moment zu leben. Danke.

Foto: Astrid Volquardsen, 2017

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Plein Air Pastell: Kreidefelsen Rügen

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Die Sonne lacht, die Seelen auch, uns geht es so richtig gut.

Heute haben wir einen wunderschönen Tag bei Sassnitz an der Kreideküste verbracht. Während wir unterhalb der Klippen stehen kommt eine Gruppe von Kindern, ca. 10 Jahre vorbei und unter lautem Ahh und Ohh werden unsere Bilder bestaunt. Zu einer meiner Kursteilnehmerin kommt der Kommentar: »Das machst du ganz schön gut.« Ganz am Ende der Gruppe baut sich ein kleines Mädchen auf, verschränkt die Arme und sagt mit einer Inbrunst:

»Das könnte selbst ich nicht.«

Foto: Astrid Volquardsen, Rügen 2017

 

 

 

Kreidefelsen, Studie, Pastell 15×15 cm, 2017

In meinem nächsten Beitrag gehe ich auf den Transport von Pastellen ein.

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