Die Schatzsucher

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Ich weiß nicht was es auf sich hat, dass mit einem Mal so viele Menschen mit Metalldetektoren durch die Gegend laufen. Vielleicht verkenne ich auch den Reiz der Spannung bis zu dem Moment, wo sich der »Schatz« offenbart.

Die Schatzsucher. Astrid Volquardsen
Die Schatzsucher, Gouache, 20×20 cm, 2021, Astrid Volquardsen

 

Diese 2 »Schatzsucher« haben sich offensichtlich auf das Sammeln von Geld konzentriert.

Ich glaube ich hörte sie so etwas nach einer genaueren Inspektion grummeln: »Nee, doch nicht.« Aus seiner Körperhaltung ließ sich eh keine große Begeisterung erschließen. Sie dagegen war voller Eifer.

So, ich mache mit dem Bloggen eine PAUSE.
Ich mache einen digitalen Workshop bei Tiffanie Mang mit. 8 Wochen lang! Daher poste ich nicht vor Anfang Mai.

Maman, regarde!

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Neulich durchforstete ich meinen Stapel an Fotovorlagen und kam dabei auf dieses Motiv. Das ist 10 Jahre her!

Maman, regarde! (Mama, schau mal!), Gouache, 20×20, Astrid Volquardsen, 2021

Ich erinnere mich genau, als sei es gestern gewesen.
Es war ein heißer Tag vor dem Louvre in Paris und wir warteten auf Einlass in das Musee de l‘Orangerie. (Claude Monets berühmten Werke der Seerosenbilder werden dort ausgestellt.)
Zeit dem Geschehen um mich herum Aufmerksamkeit zu schenken. Sofort viel mir dieses Mädchen auf. Es spielte gedankenverloren im Sand, um mit einem Satz aufzuspringen und mit einem »Maman, regarde!« ( Mama, schau mal) auf seinen Schatz aufmerksam zu machen.

 

Die Mischungs machts Folge #2

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Warum ich (persönlich) nicht mit Schwarz mische

 

Astrid Volquardsen, 2021

Zuerst gibt es die Pigmentfrage

Je besser, reiner ein Pigment verwendet wird, umso weniger Probleme tauchen auf. Wird Schwarz dazu gegeben, vermischen  sich die Pigmentteile unweigerlich mit den Zusätzen von Kreiden oder dem von Weiß.
Eine Frage der Qualität.

Ich habe hier mal eine Mischung mit Schwarz/ Spectrum Red (Winsor & Newton) vorgenommen:

Akademie Gouache/ Tiefenschwarz (1)

  • Für den Bereich der Pädagogik und Kunsterziehung
  • Ziemlich zähfließend

Holbein – Ivory Black (2)

  • läuft schon flüssiger

M.Graham / Lampblack (3)

  • super schön flüssig, weil auf Basis von Honig und Gummi Arabicum

 

Gibt man weiß (Horodam Gouache/ Titanweiß) dazu, erhält man schöne Töne.

 

Aber jetzt kommts

Mixe ich Spectrum Red (Winsor & Newton) mit Horodam (Heliogrün bläulich), dann komme ich auf dasselbe Ergebnis, wie wenn ich mit Schwarz mischen würde.(4)

Jetzt habe ich aber die Möglichkeit, die Gewichtung der Farbe ein bisschen mehr ins Grünliche oder ins Rötliche zu verschieben. Mische ich dann noch mit Weiß, bekomme ich wunderbare, farbliche Grautöne, die ich nur vom Mischen mit Schwarz nicht erreichen würde.
(5 und 6)

 

 

Die obere Reihe zeigt die Mischung mit Schwarz und Spectrum Red, die untere Reihe die Mischung aus Heliogrün und Spectrum Red

 

 

Das schmutzige Grau über das viele Künstler klagen, entsteht aus einer Kombination  der Pigmentqualität, wieviel Schwarz ich tatsächlich einsetze (möglichst nur in gezielten Strichen) und der Frage des Wasserwechsels! Im Mischwasser sind natürlich auch die Farbstoffe/Kreide/Weißanteil enthalten. Also regelmäßig Wasser wechseln!

Lebensmotto

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Astrid Volquardsen, Dezember 2020

 

Der Dalai Lama sagt jeden Morgen, wenn er aufwacht (Sinngemäß):

 

Welches Glück am Leben zu sein,

ein Geschenk, dass ich nicht vergeuden will.

 

 

 

Westminster Abbey Choir

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Westminster Abbey Choir, 20x20, 2020
Westminster Abbey Choir, 20×20 cm, Gouache, 2020, © Astrid Volquardsen

Im Mai 2013 (Mein Gott ist das lange her) saß ich im Säulengang vom Kloster des Westminster Abbeys. Es war dort so ruhig  und abgeschieden vom Autoverkehr und wurde nur unterbrochen vom geschäftigen Treiben des Westminster Abbeys Chors. Ein Blick vom Chorleiter und die drei Jungen verstummten sofort und waren  dann in einem Seiteneingang verschwunden.

Andächtig saß ich dort und lauschte ihren Gesängen durch die Klosterwand.

Allen meinen Lesern wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachten.

Die Mischung machst (Folge 1)

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Skizzenbuch,  Astrid Volquardsen, 2020

 Ein großes weites Feld sind Farbmischungen von unterschiedlichen Herstellern. Dabei gibt es kein falsch und richtig.

Es gibt eine Ausnahme, die ich machen möchte: Auch hier kommt es auf die Pigmentqualität an. Es gibt kein billiges Pigment für .-99 Euro für eine 100 mm Tube. Voll mit Füllstoffen, die nur auf die Qualität schlagen. Gibt es einfach nicht und meine Erfahrung in der Pastell- und Ölmerei bestätigen dies. Weniger ist mehr. Auf die Aussage, dass es sich doch nur um ein Aussprobieren handelt, kommt meine Erwiderung: „Was, wenn es die Technik ist mit der du dich am meisten wohlfühlst, du am meisten Fortschritte machen würdest, aber du an den Pigmenten scheiterst und es komplett in die Tonne knickst?« Das wäre wirklich schade und eine vertane Chance.

Die Papierqualität steht auf einem völlig anderen Blatt geschrieben (hier sollte man auf säurefreie Qualität achten), aber es kommt wirklich darauf an, welche Wirkung man erzielen will und besonders, worauf man sich wohl fühlt.

Ich mache immer Vorstudien zu den Hauptfarben auf den entsprechenden Papieren, die ich benutze. Meine neuen Entdeckung sind HelioGrün und SAP Grün. Gemischt mit Rot sind diese der absolute Hammer.

 

Blick zum Jungfernstieg I

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Blick Zum Jungfernstieg I, Öl auf Hartfaser, 18×24, 2017, Astrid Volquardsen

Damals war die Alster noch vereist. Ich hätte nicht gedacht, dass es innerhalb von 4 Jahren den wärmsten November seid Aufzeichnugsbeginn der Wetterdaten geben würde

Wer das Bild erwerben möchte, der hat jetzt noch die Chance. Bitte diesem Link folgen.

 

 

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