Marktfrau

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2016 fand das Elbfest zum Bestehen des Hamburger Sandtorhafens das erste Mal statt. Wie schnell die Zeit vergeht!

Dort traf ich auf die Crew Mitglieder, die mir stolz vom Neubau ihres Ewers erzählten. (Uns Ewer) Typisch für den Schiffstyp des Ewers ist ein sogenannter Plattboden, also genau richtig um in den Stromdeltas der Elbe Gemüse zu transportieren. Dieses wurde und wird in den Vierlanden, vor den Toren Hamburgs, angebaut. Nur heute geht das in den Lastwagen und dann ab über die Autobahn.

Die Mitglieder präsentierten sich in historischer Kleidung und so kam ich zu Aufnahmen der Marktfrau.

 

Marktfrau, Gouache, 18×18cm, 2020, Astrid Volquardsen

 

Das Papier welches ich benutze  (Toned Tan von Strahmore) funktioniert am besten je weniger ich darauf rum male: Das bedeutet: Formen in Gouache setzen, in Ruhe lassen. Wenn ich mit weniger Pinselstrichen auskomme umso besser wird das Bild. Richard Schmidt sagte mal so schön: Don’t fiddle around.

Was einfach nur zum Probieren gedacht war, stellt sich jetzt als meine neue künstlersiche Richtung heraus.

4 Responses

  1. Manu
    | Antworten

    Sehr schön getroffen

  2. Roswitha Volquardsen
    | Antworten

    Mit den Menschen möchte man gleich ein Gespräch anfangen, sie wirken so lebendig!
    Wir freuen uns über Deine Bilder!
    Roswitha und Bernd

  3. Elisabeth Tosta
    | Antworten

    Liebe Astrid, da hast du dir wieder was Tolles überlegt. Ich bewundere jedes Mal, womit du um die Ecke kommst, wenn du dir eine neue Technik erarbeitest. Weiterhin viele Fortschritte!

    Viele Grüße aus Stuttgart- Elisabeth

  4. Heikes Lissner
    | Antworten

    Liebe Astrid, schon lange verfolge ich deinen Blog. Die Bilder haben mich immer fasziniert und ich wollte so gern einen Kurs bei dir belegen – ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben.
    Deine neuen Bilder sind eine Wucht. Es erstaunt mich jedesmal auf´s neue, mit wie wenig Pinselstrichen Bilder mit so einem Ausdruck erschaffen werden können. Ich freue mich auf die kommenden Werke.

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