Anton Melby im Altonaer Museum

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Selten hat mich ein Marine Maler so beeindruckt wie der dänische Künstler Anton Melby. (1818-1875).

Eigentliche habe ich es ja nicht so mit Marine Malern, aber Melby bildet die absolute Ausnahme. Die Ausstellung ist wunderschön gehängt und alle Bilder sind von höchster Qualität. Das Wasser und die Wellen/Wolken leuchten um die Wette. Ein absolutes Muss, wer Seestücke und Wellen mag.

Die Ausstellung läuft nur noch bis Sonntag, dem 4. Februar im Altonaer Museum.

Übrigens mit neuer, ausgezeichneter Gastronomie: Schmidtchen im Museum

Am Skagerrak

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Am Skagerrak, Pastell, 40x 70cm, Astrid Volquardsen

Das Bild »Am Skagerrak« hat eine neue Besitzerin gefunden.  Als es gerahmt in meinem Wohnzimmer stand, spürte ich sofort, wie es mich zurück nach Skagen in Dänemark zog. Das war schon eine magische Woche mit magischen Licht als ich im September 2012 eine Woche mit Susanne Mull dort oben verbrachte. Seelenfutter.

 

Foto: Susanne Mull

 

 

Mischunterlage für Ölfarben

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Als Mischunterlage benutze ich eine graue Glasplatte, um beim Mischen die Tonwerte schon richtig einschätzen zu können. Diese lässt sich einfach herstellen.

Eine Glasplatte  und eine Rückwand nehmen und dazwischen ein graues Papier legen. Die Enden mit Klebeband verkleben. Das Papier sollte eine Tonwertstufe im mittleren Bereich haben.

 

 

Nach dem Malen kann man die restliche Farbe ganz leicht mit einem Reinigungstuch entfernen ( Drogerie). Sind die Farbreste festgetrocknet, benutze ich eine Cutterklinge, die ich mit einem Stück Klebeband als Schutz für meine Finger umwickelt habe.

 

Die Größe der Glasplatte kann beliebig festgelegt werden. Im Atelier benutze ich gerne eine richtig große.

Der Transport von feuchten Ölbildern

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In der Vorbereitung zu meinen Ölkursen kam die Frage auf, wie ich feuchte Ölbilder transportiere, wenn ich keine Transportbox benutze?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten und die einfachste und schnellste ist mit dickem und festem Karton oder Schaumstoff zu arbeiten. Wichtig bei dieser Methode ist darauf zu achten, das die Malgründe die gleiche Größe haben.

Den weißen Schaumstoff in die Ecken auf das noch feuchte Bild legen. Darauf kommt das nächste Bild.

 

Als Abschluss einfach eine weitere Malplatte zum Schutz draufsetzen.

Klebestreifen umschlagen und fertig ist das Transport Paket. Das Ganze kann man noch in eine Plastiktüte einschlagen.

Es gibt weitere Möglichkeiten und ich habe die entsprechenden Seiten (alle auf Englisch) verlinkt. Wenn ihr Transportboxen in den USA oder England bestellt, beachtet dass sie dort andere Bildmaße haben und unsere gekauften Malgründe nicht passen!

 

Haidee Jo Summers benutzt die Streichholzmethode:
http://haideejo.blogspot.de/2014/03/about-wet-paintings.html

Marc Dalessio benutzt Weinkorken:
http://www.marcdalessio.com/traveling-with-wet-paintings/

Beth Samuelssen benutzt für ihre Leinwände zusammengeklebte Pins:
https://www.youtube.com/watch?v=DCbLqdr1Uho

Leuchtende Kupferdächer (Ölbild Hamburg)

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Letze Woche abgeschlossen: Leuchtende Kupferdächer. Jetzt muss es noch durchtrocknen, bevor der Firniß drauf kommt. Der Blick über die Außenalster in Hamburg gehört zu den schönsten, den die Stadt zu bieten hat.

Astrid Volquardsen - Leuchtende Kupferdächer - Öl auf Leinwand (50×110 cm)

Astrid Volquardsen – Leuchtende Kupferdächer – Öl auf Leinwand (50×110 cm), 2018

 

Astrid Volquardsen - Leuchtende Kupferdächer - Öl auf Leinwand (50×110 cm - Ausschnitt)
Astrid Volquardsen – Leuchtende Kupferdächer – Öl auf Leinwand (50×110 cm – Ausschnitt)

 

 

 

 

 

Hamburg, meine Perle

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In letzter Zeit ist es etwas stiller auf diesem Blog geworden, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht am Malen bin.

Ich gebe mir nur Zeit zum Lernen und zeige nicht alles sofort. Gut Ding braucht Weil. So ermögliche ich mir »Fehler« zu zulassen, Neues auszuprobieren und mich zu strecken.

Momentan konzentriere ich mich bei meinen Schwarz/Weiß Studien zum Teil auf eigenes Material, aber ich benutze auch ein tolles Buch, welches mir die Vorlagen liefert. Hamburg: Meine Perle von Günther Zint mit schwarz/weiß Fotografien aus dem Hamburg der 40er, 50er und 60er Jahre. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ich habe keine Bildrechte, also darf ich auch nichts zeigen und das gibt mir die Freiheit rumzuprobieren, was das Zeug hält.

Das folgende Motiv stammt aus meiner eigenen Material Sammlung:

Studie, Hamburger Hafenansicht, 2017, Astrid Volquardsen

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